Śmierć w wymiarze chrystologicznym w świetle współczesnej literatury teologicznej

Der Tod im christologischen Ausmaß aus Sicht der gegenwärtigen theologischen Literatur

Treść artykułu: Pobierz | Czytaj

Strona: 83 - 98

Publikacja w numerze: 34 (2014)

Autor: Joachim Nowak

Streszczenie:

Der Tod ist seit dem Sterben und Auferstehen Christi Heilsereignis für den Menschen. Durch die Taufe ist der Mensch schon in dieses Heilsereignis mit hineingenommen; er wird in seinem Leben von den Sakramenten der Kirche begleitet; insbesondere durch die Eucharistie, die Erinnerung und Gegenwärtigsetzung Jesu Christi ist. Am Ende seines Lebens erfährt der Mensch durch das Sakrament der Krankensalbung Stärkung für das Erleben und Erleiden des Todes und neue Hoffnung auf die Auferstehung. Für Rahner ereignet sich in den Sakramenten mystisch, was im Tod pragmatisch geschieht, nämlich das Mitsterben mit Christus, die Teilhabe an seinem Tod. Seine Annahme des „Mitsterbens mit Christus“ gründet in der Gnade, die von Gott immer schon zuvorkommend und ungeschuldet geschenkt ist. Borros nennt den Tod eine „sakramentale Situation“, denn Christus hat ein wirkungsvolles Zeichen der Gnade in seinem Tod gezeigt. Deshalb ist der Tod für ihn „Grundsakrament“, das in den sieben Einzelsakramenten innerlich gegenwärtig ist. Er erkennt im Tod die entscheidendste Christusbegegnung. Im Tod kann der Mensch sich endgültig der Fremdheit seines Daseins entledigen, in Christus Gott unmittelbar begegnen und ihm gegenüber seine „Endentscheidung“ treffen. Im Moment des Todes eröffnet sich ihm die Möglichkeit zum ersten vollpersonalen Akt. Schon im diesseitigen Leben entscheidet sich das zukünftige Schicksal des Menschen. Während seines Lebens bereitet er sich auf den Tod und in gewissem Maße auf die Richtung seiner letzten personalen Entscheidung vor. Jeder Tod kann dank der personalen Christusbegegnung zu einer Befreiungstat werden. Die alles entscheidende Kraft, die den Menschen aus der Sünde befreit und in das ewige Leben einführt, ist die Liebe Christi. Er kann sich sicher sein, dass ihn diese Liebe selbst im Moment des Todes nicht verlässt. Ausgehend von diesem Gedanken kann man darauf vertrauen, dass seit dem Tod Christi der Mensch im Moment des Todes nicht allein ist, weil Christus mit ihm ist. Deshalb ist der Tod Christi für ihn der wichtigste Erlösungsmoment. Hier trifft er in Christus auf die absolute Liebe Gottes, die er endgültig annehmen oder verweigern kann. Diese Annahme lässt es zu, den Tod als „Sakrament der letzten Dinge“ zu bezeichnen. Letztlich muss man betonen, dass der Sinn des Todes — aus christlicher Perspektive — erst dann wirklich zu verstehen ist, wenn er mit dem Heilsereignis des Todes Christi verbunden wird.

Box PDF