Postulat wspólnego etosu jako warunek pokoju

Das Postulat des gemeinsamen Ethos als Friedenbedingung. Anmerkungen zum „Weltethos“ von H. Küng

Treść artykułu: Pobierz | Czytaj

Strona: 7 - 20

Publikacja w numerze: 32 (2012)

Autor: Joachim Piecuch

Streszczenie:

Man ist sich einig, dass mit dem ersten Weltkrieg die Postmoderne begann. Unter anderem
charakterisiert sie der Versuch neue Weltordnung zu schaffen. Aber es kam immer wieder
zu Fehlentwicklungen. Diese führten zum zweiten Weltkrieg, hervorbrachten Totalitarismen
und heute als Terrorismus die Welt bedrohen. Der Artikel beschäftigt sich mit dem Vorschlag
des Tübinger Theologen H. Küng die Weltordnungspolitik ethisch durch einen globalen Ethos
zu motivieren. Zuerst ist das Paradigma der Real- und Idealpolitik und ihre Schwächen
analysiert, dann die Alternative des globalen Ethos, das auf dem Prinzip der Verantwortung
beruht, als ein dritter Weg beschrieben. Im Artikel wird dabei die Anwesenheit der religiösen
Momente in der Struktur dieses Projekts hervorgehoben. Es wird die These gestellt,
dass eine Ausblendung der religiösen Dimension bei der Formulierung des globalen Ethos
zur seiner Destruktion führen muss. Zuletzt wird auf die Renaissance der politischen Theologie
und ihre Bedeutung für die heutigen philosophischpolitischen Debatten hingewiesen.

Box PDF