Paradoksy i aporie chrześcijańskiej idei Boga. Antropologiczna perspektywa ponowoczesnej refleksji religijnej

Die christliche Gottesauffassung und ihre Paradoxen und Aporien. Die anthropologische Sicht im postmodernen religiösen Denken

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Strona: 23 - 42

Publikacja w numerze: 31 (2011)

Autor: Joachim Piecuch

Streszczenie:

Die Leitfrage des Artikels lautet: „Kann man von Gott sprechen ohne dabei in Paradoxen und Aporien zu verfallen?“ Zuerst wird gezeigt, wie in einem metaphysischen Versuch die Idee der göttlichen Allmacht und göttlichen Freiheit sowie der göttlichen Güte sich in Widersprüche verwickelt. Keine Lösung bringt auch die apophantische, die negative Theologie. Man könnte neue Impulse im Nietzsches Denken suchen, aber es stellt sich heraus, dass auch sein Versuch der Überwindung des Transzendenz-Immanenzschema sich im Unklaren verläuft. Lévinas interpretiert die Verhältnisse zwischen Transzendenz und Immanenz anhand der Idee des Guten, bei Welte wiederum spielt die Erfahrung des Nichts eine zentrale Rolle. Die postmodernen Auffassungen versuchen einen religiösen Diskurs zu entwickeln, der sich außerhalb des metaphysischen Denkens situiert und zugleich sich in seiner Sprache der politischen Begriffe bedient. Das Ritual wird dabei der Sittlichkeit entgegengesetzt. In der Bewertung dieses postmodernen Diskurses stellt der vorliegende Artikel fest, dass es in ihm nicht ganz und gar gelungen ist das Schema Transzendenz-Immanenz zu überwinden und schon überhaupt nicht über die Begriffe des Paradoxen und der Aporie hinauszugehen. Zum Abschluss wird Tischners Vorschlag erwähnt: in der Idee der Barmherzigkeit eine Lösung zu suchen und dazu der Gedanke Anselms von Cantenbury herbeigerufen, dass die Gottesidee von Natur aus mehr in sich beinhaltet als sie tragen kann. 

 

 

 

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