Między ekskluzywizmem a pluralizmem. Zarys chrześcijańskiej teologii religii.

Zwischen Exklusivismus und Pluralismus. Aufriss einer christlichen Theologie der Religionen.

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Strona: 7 - 45

Publikacja w numerze: 30 (2010)

Autor: Krystian Kałuża

Streszczenie:

Der Artikel befasst sich mit der Frage nach der Wahrheit und der Heilsrelevanz der nichtchristlichen Religionen. Im ersten Teil wird der Begriff der Theologie der Religionen geklärt. Sie wird bezeichnet als eine theologische Disziplin, deren Aufgabe darin besteht, auf der Basis einer bestimmten religiösen Tradition und mittels der von dort gewonnenen und zu rechtfertigenden Denkprinzipien und Begriffen die Tatsache religiöser Vielfalt zu thematisieren und theologisch zu bewerten. Im weiteren Teil des Artikels wird der Religionsbegriff diskutiert. Unterschieden wird dabei zwischen einem Verhaltens- und einem Systembegriff von Religion. Dies erlaubt dem Verfasser einen genuin theologischen Religionsbegriff zu gewinnen, dem er zugleich eine kriteriologische Funktion zuerkennt. Im letzten Teil werden die aktuellen religionstheologischen Positionen zur Debatte gestellt. Der Verfasser plädiert für einen offenen Inklusivismus. Im Rahmen dieser Position wird den nichtchristlichen Religionen eine positive Rolle in dem einen aber facettenreichen Heilsplan Gottes zuerkannt. Die konstitutive und universale Heilsbedeutung Jesu Christi wird dabei anerkannt und für die Religionen relevant gemacht. Die Religionen, sofern sie soziale Äußerungen der Beziehung des Menschen zu Gott sind, helfen ihren Anhängern zur Annahme der heilsnotwendigen Gnade Christi.

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