Ktizeologiczna perspektywa uzdrowienia w szabat człowieka z uschłą ręką (Łk 6,6-11)

Die ktiseologische Perspektive der Heilung am Sabbat einen Mann mit einer verdorrten Hand (Lk 6,6-11)

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Strona: 195 - 212

Publikacja w numerze: 31 (2011)

Autor: Dominik Nowak

Streszczenie:

Die moderne biblische Theologie betont nachdrücklich die fundamentale Idee, dass die Wirkung von Jesus in Wort und Tat die Verwirklichung des Reiches Gottes war. Diese These ist von besonderen Bedeutung in Bezug auf seine thaumaturgisch-therapeutischen Aktivität. Als der hermeneutisches Schlüssel dieser theologischen Feststellung kann man jesuanischen Logion, die im Lukasevangelium überliefert wurde, betrachten: „Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen” (Lk 11,20; Einheitsübersetzung). Die thaumaturgisch-therapeutische Wirkung des Lehrers aus Galileä hatte eindeutige anthropozentrische Orientierung. Seine Ziel war es, den verlorenen Menschen zu retten und gestörte Ordnung im Bereich seiner existentiellen psycho-somatischen Einheit wiederzuherrstellen. In diesem Sinn kann man sagen, dass die Heilungen Jesu nicht nur soteriologischtherapeutischen, sondern zugleich soteriologisch-schöpfenden, anders gesagt — soteriologisch- ktiseologischen Natur hatten. In seiner Wundern offenbarte sich Jesus als der wahre Schöpfer. Diese Sachverhalt kommt vor allem in jesuanischen Heilungen am Sabbat zum Ausdruck. Diese kann man in den Kategorien creatio continua ex amore beschreiben. 

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