Josepha Ratzingera uzasadnienie syntezy wiary i rozumu

Joseph Ratzingers Begründung der Synthese des Glaubens und der Vernunft

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Strona: 43 - 100

Publikacja w numerze: 31 (2011)

Autor: Jan Cichoń

Streszczenie:

In den Überlegungen Joseph Ratzingers, die dem Thema der noetischen Struktur des Glaubensaktes gewidmet sind, nimmt die Beschreibung der Verhältnisse zwischen dem Glauben und der Vernunft einen wichtigen Platz ein, die mit entsprechender Begründung der Synthese des Glaubens und der Vernunft verbunden ist. Aus einer breiteren Perspektive wird die Rolle dieser Begründung selbst von der Konzeption (theoretische Interpretation) der er wähnten Struktur erfüllt, die das Erfahren, Verstehen und Erkennen der Wahrheit (Handlungen, die das normative Modell der Erkenntnisstruktur gemeinsam erschaffen und einen festen Zusammenhang mit der Vernunft zeigen) in eine kohärente Ganzheit verbindet. Doch in den Schriften Ratzingers finden wir auch konkrete Argumente für die Synthese des Glaubens und der Vernunft. Der geschilderte Beitrag stellt einen Versuch deren Rekonstruktion dar. Der Autor analysiert hier drei Kontexte der Argumentation: den biblischen (exegetischen), den historischen und den systematischen. Der erste Kontext umfasst Argumente, die für die Rationalität des biblischen Glaubens an Gott sprechen; die wichtigsten darunter sind: der Zusammenhang der biblischen Idee des Gottes mit der Idee des Seins und dem Verstehen der Welt (und des Menschen) sowie ihr Universalismus. Den zweiten Kontext legen die aus späterer Geschichte des christlichen Denkens bekannten Beispiele (Zeugnisse) der Synthese und der Trennung des Glaubens und der Vernunft fest; das Zeugnis der Synthese ist das frühchristliche Modell der Relation zwischen dem Glauben und der Vernunft, den Zeugnis der Trennung bilden u.a.: der voluntaristische Standpunkt von Scotus,das protestantische Programm der Enthellenisierung des Christentums und die Konzeptionen von F. Schleiermacher und K. Barth (die von Ratzinger dargestellte Kritik dieser Standpunkte und Konzeptionen ist eine — nicht direkt formulierte — Argumentation für die Synthese des Glaubens und der Vernunft). Der dritte Kontext zeigt ein normatives Modell und die notwendigen (allgemein wichtigen) Gründe der Synthese des Glaubens und der Vernunft. 

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