Człowiek wobec cywilizacji naukowo-technicznej. Perspektywa teologiczna

Der Mensch angesichts der wissenschaftlich-technischen Zivilisation. Theologische Perspektiven

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Strona: 7 - 21

Publikacja w numerze: 31 (2011)

Autor: Andrzej Anderwald

Streszczenie:

Helmut Schelsky charakterisierte die Moderne als eine „wissenschaftlich-technische Zivilisation“, die geprägt sei durch die „Sachgesetzlichkeit, die der Mensch als Wissenschaft und Arbeit selbst produziert“ (H. SCHELSKY, Der Mensch in der wissenschaftlichen Zivilisation, 1965, S. 22). Es ist nicht zu übersehen, dass die gegenwärtige Zivilisation stark durch Technik und den wissenschaftlichen Fortschritt geprägt ist. Die ständig fortschreitende Technisierung bringt einen Fortschrittsoptimismus, der eine unaufhörliche Verbesserung der Lebensbedingungen und die Verwirklichung des Glücks der Mehrheit der Weltbevölkerung verspricht. So weckt die gegenwärtige wissenschaftlich-technische Zivilisation immer höhere Erwartungen und lässt dabei eine quasi religiöse Hoffnung wachsen, dass sie letztlich alles Leid und alle Not der Menschen in absehbarer Zeit in den Griff bekommen und beseitigen könne. Andererseits stellt sich die Frage: Gibt es einen Fortschritt ohne Maß? Die Technik, der wissenschaftliche Fortschritt und die wissenschaftlich-technische Zivilisation gehören zu den gegenwärtigen Zeichen der Zeit. Sie sind die Herausforderungen für Kirche und Theologie.

Das primäre Ziel dieses Aufsatzes ist ein Versuch, eine Bestimmung der möglichen Verhaltensweisen und Haltungen des Menschen angesichts der wissenschaftlich-technischen Zivilisation im Lichte der christlichen Anthropologie zu erörtern. Das Verfahren bewegt sich in drei Schritten, die sich in drei Worten ausdrücken lassen: sehen, urteilen, handeln. Zuerst wird der Begriff „wissenschaftlich-technische Zivilisation” erklärt (1). Dann wird ein Versuch der Beurteilung dieser Zivilisation unternommen (2). Zum Schluss werden konkrete Haltungen präsentiert (3). 

 

 

 

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